Archiv für 22. Januar 2009

Ja, wo ist er eigentlich…

Das perfekte Dinner – liveblogging

Und jetzt Trick siebzehn: Der Eierschneider.

Ach, ich glaube, ich schneide doch lieber mit dem Messer.

Gibst du mir noch n Probierlöffel, Karl-Heinz?

Karl-Heinz wirft das edle Tuch mit einem gekonnten Schwung über den Tisch. Sieht richtig toll aus.

Das ist heute sehr selten, dass einer so unbekümmert durch die Welt geht.

Das ist meine tolle Auflaufform.

Es war aber, ähm, ein Auflauf.

Ein französischer Käse aus Savoyen.

Nachspeise war jetzt nicht mein Hit.

[Ich finde, die eine Kandidatin sieht aus wie Hape Kerkeling in irgendeiner Rolle. ]



Shout out loud

Einen augenscheinlich entweder am Tourette-Sydrom oder an einer anderen, pathologischen Kommunikationsstörung leidenden Mann auf dem Nachhauseweg etwa einen halben Kilometer zu verfolgen, kann schonmal zum Erlebnis werden.

Wahrnehmung mal anders. Und die Blicke der Leute erst. Herrlich. Norddeutschland blüht auf.

Brotdip

Gegen den kleinen Bürohunger zwischendurch hilft bekanntermaßen etwas Kleines zu essen. Da hat doch die Frau Unterholz eine total revolutionäre, schmackhafte und praktische Entdeckung gemacht: Das Butterbrot.

Belegt mit Käse oder Wurst ist es ein feiner Begleiter, der flugs aus der Tasche gezogen und qualitativ locker am Bäckereinerlei, das morgens um zehn mitunter schon einen sägemehlartigen Trocknungsgrad erreicht hat, vorbeizieht. Empfehlen kann ich übrigens frisches Graubrot mit Butter und Salami. Ganz großes Tennis.

Dieses hielt ich heute morgen in der Hand, klassisch geschmiert, in der Mitte durchgeschnitten und klassisch zum Transport zusammengeklappt.

Da ich aber natürlich immer mindestens zwei Dinge gleichzeitig erledige, fuhrwerkte ich mit Computermaus, Teetasse und Papieren herum. Und wollte das Brot eigentlich zwischen zwei Bissen auch mal irgendwo ablegen. Gedacht – getan. Der Rand der Teetasse schien mir eine probate Stelle, ohne das Nahrungsmittel platt auf den Tisch zu legen. Serviette und Teller lagen in unerreichbarer Ferne (ca. drei Meter), daher war wieder mal Improvisation angesagt.

Solange das Butterbrot noch wenig abgegessen war, funktioniertes das auch prima. Aber Bissen für Bissen verschwand in meinem Mund. Und gedankenverloren platzierte ich die weniger werdende Köstlichkeit auf dem Teetassenrand. Bis, ja bis mir die heilige Restschnitte saftig in den Tee abditschte.

Es machte plopp, die Wurst schwamm oben, meine Augen wurden größer und ich konnte mir ein lautes Lachen nicht verneifen.


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Gerade da:

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