Also das Basilikum, das heute morgen vom Hause Unterholz erworben wurde, das wird es wohl nicht lange machen. Da hat die stramme Plastikverpackung, die um den Topf herumgepresst war, das ganze Ausmaß der Katastrophe gut verheimlicht.

Also das Basilikum, das heute morgen vom Hause Unterholz erworben wurde, das wird es wohl nicht lange machen. Da hat die stramme Plastikverpackung, die um den Topf herumgepresst war, das ganze Ausmaß der Katastrophe gut verheimlicht.

Jaja, ich gebe zu, ich bin schwach geworden diese Woche. Und habe das perfekte Dinner geguckt.
Und bin entsetzt. Über soviel scharöckerliches Essen. Und vor allem diese abenteuerliche Zubereitung in Punkto Mixen und Zusammenstellen von Dingen. Gut, dass ich da nicht Gast war.
[Okay, der Currywurstbudenbesitzer hat alles rausgerissen, aber sonst. Puh.]
Ich schätze Herrn Kerkeling sehr. Ich fand immer schon lustig, mit welchen phantasievollen Persiflagen er mein Leben bereichert hat. Ob „Haste nochn Rätselheft für Omma“ oder die Mitropascherze oder auch, ganz großes Tennis, der Butterbrotauftritt als Beatrix.
Horst Schlämmer ist jedoch die Rolle seinens Lebens. Finde ich. Denn Horst Schlämmer ist inzwischen so bekannt (und beliebt), dass einfach jeder seine kleinen Spezialitäten kennt.
Gut so. Denn so ein kleines, unvermutetes „Schätzelein“ in ein alltägliches Arbeitsgespräch miteinzubringen, in ein Gespräch, wo übrigens niemand sich duzt, kann schonmal sehr hilfreich sein. Dann kann einem keiner mehr den Wunsch abschlagen.
Danke, Herr Schlämmer. Für mehr Charme im Leben.
Normalerweise kann ich mich eigentlich immer ganz gut überwinden, Dinge zu erledigen, die jetzt nicht so rischtisch schpassisch sind. So etwa den Müll rausbringen oder mit der Hand abwaschen oder langweilige Berichte schreiben oder mit meinen Feinden telefonieren.
Einzig und allein die Bügelwäsche und ich, wir werden uns wohl nie so richtig anfreunden. Da mache ich vorher 1001 andere Dinge, bevor das Eisen herausgekramt und die 40 Kilo, über Wochen angesammelten Kleidungsstücke, ihrem Standort im Kleiderschrank wieder zugeführt werden. Wo sie dann etwa zwei Tage bleiben.
Edit.: Also fertig jetzt. Aber nur wegen Songs wie diesem oder diesem. Und gepfuscht. Aber egal.
Also diese Pizzeria, die da seit 14 Jahren direkt neben der Fabrik steht, in der ich arbeite, die macht ganz leckere Sachen. Habe ich heute mal so wiederentdeckt.
Wenn ich Bestelllisten für OP-Instrumente nur lese, bekomme ich schon Angst.
Um zehn vor acht klingelt das Telefon. Ich habe gerade gemütlich Platz genommen, meinen Rechner hochgefahren und die ersten Mails gelesen.
Unterholz.
Moin Frau Unterholz, Professor Hastig hier. Jetzt setzten sie sich mal.
Moin. Ich sitze. Haben sie schlechte Nachrichten?
Kann man so oder so sehen.
Aha.
Hörsemal, wie reden sie eigentlich mit mir?
Warum?
ABGESAGT!
Wie, abgesagt?
Ja, ich bekomme ne Mail von Ihnen, da steht nur ABGESAGT drin. ABGESAGT, das ist doch keine Art.
Verstehe ich nicht, das kann höchstens bei Terminen passieren. Aber da haben sie mir per E-Kalender gar keinen geschickt, soweit ich weiss.
ALso, so könnse wirklich nicht mit mir reden!
Ich habe aber so eine Mail gar nicht in meinem Postausgang.
Also, so gehts nicht. Wir sind doch zivilisierte Leute, da muss man doch nicht so kurz ab sein.
Hörnsema, das war ich auch gar nicht. Ich habe IHNEN gestern einen Termin geschickt. Und zwar für den 25.02.09. Sie erinnern sich vielleicht. Ich habe sie nämlich zur Sicherheit auch noch zusätzlich angerufen, man weiss ja nie. Und Ihre Sekretärin, die habe ich auch angerufen.
Aber hörnsema, so lasse ich mich von Ihnen aber auch nicht abfertigen.
Wissense was? Ich gehe mal in ihr Vorzimmer und kläre das.
Ja, ich bitte drum
Gesagt – getan. Ich gehe also ins Vorzimmer und lasse die ausgedruckte! Mail mit dem Termin heraussuchen. Zusätzlich dazu taucht noch ein Zettel auf, auf dem ABGESAGT steht. Offensichtlich die Ursache der üblen Professorenstimmung. Nach ungefähr vierhundert Fragen habe ich aber die Lösung selbst herausgefunden: Das Sekretariatsschätzeken hat statt auf DRUCKEN flugs mal auf ABSAGEN geklickt. Und so ein elektronischer Termin, der speichert das dann auch dementsprechend. Anschließend hat sie das Ganze aber nicht an mich zurückgeschickt, sondern adrett ihrem Chef nochmal ausgedruckt.
Und das mit dem VON WEM und AN WEN, das müssen wir bei der Gelegenheit auch nochmal ein wenig üben.
[Er musste sich dann bei mir entschuldigen. Hochkant.]
(Mal wieder der gute alte Wandergitarrencharme, ich weiss. Aber so langsam könnts Frühling werden. )
Die Kräuterbonbons vom Weihnachtsmarkt werden mit der Zeit auch nicht besser.
Mogensen
Johannsen
Knudsen
Magnusson
Jörgensen
Lindberg
Christiansen
Handball ist toll. Nur die Werbung nervt.
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