Gestern abend hat plötzlich eine total revolutionäre und wilde Idee von mir Besitz ergriffen: Ich habe mir in den Kopf gesetzt, mir die Haare zu schneiden. Jawoll. Selber.
Von einem oldfashioned Bob (volahiku), der ein Ergebnis des letztwöchigen McFriseursalons in der Nachbarschaft war, hin zu einer frechen, stufigen Meg-Ryan-Kurzhaarfrisur (vokuhila). War mir dann aber zu doof, beim Friseriemäcces nochmal zu intervenieren, so dass ich erstmal den Heimweg antrat.
Wird schon werden, dachte ich, erstmal zuhause Haare waschen, selbst stylen, dann weitergucken. Aber es wurde nicht. Ich schaute in den Spiegel und es passierte ständig dieses hier.
Und deshalb habe ich zur Schere gegriffen und unter leisem Kichern des Unterholzbewohnermanns ziemlich unprofessionell die Seitenpartien gekürzt. Nach kurzer Einarbeitung in die Materie ging das Ganze aber doch recht flott von der Hand und nach nochmaliger Korrektur im trockenen Haar hatte ich gestern abend gegen 23.30 Uhr dann den perfekten Haarschnitt.
Zufrieden schnell noch die fünf Kilo Schnitthaar weggespült und ab ins Bett.
Heute morgen dann das böse Erwachen und die Erkenntnis, dass man Haare besser im Müll entsorgt. Vor allem so Dachsdrahtfell wie meins.
Daher musste dann der Pümpel zum Einsatz kommen, um dem abfließenden Wasser wieder etwas Raum zu verschaffen. Kein schönes Geräusch, kein schöner Geruch, kein schöner Anblick, so Rohrfreijagen am frühen Morgen.
Neueste Kommentare