Archiv für August 2008

Blumengießdienst Unterholz

So schlecht scheinen meine Künste diesbezüglich doch nicht zu sein. Wurde ich doch soeben für einen Folgeauftrag gebucht. Und zwar hier.

Es ist mir eine Ehre.

[Dass ich bei der eben durchgeführten Wohnungsführung Blumenstandortbegehung gar nicht auf die Gewächse sondern eher auf den Einrichtungsstil gelinst habe, scheint nicht aufgefallen zu sein].

Won`t forget these days

Dass Fury in the Slaughterhouse musikalisch besonders innovativ aufgetreten sind, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass die Songs dieser Band Millionen von in den Achtzigern und Neunzigern Heranwachsenden beim Feiern unterstützt haben.

Nun hamse sich aufgelöst.

Also ich werde jedenfalls die zugegebenermaßen mit ihrer Musik und natürlich auch mit diversen Alkoholika provozierte Gänsehautstimmung nicht mehr vergessen.

Lachflash

Kennt Ihr das, so doll lachen zu müssen, dass man nicht mehr aufhören kann?

Ich genieße das immer sehr. Am gestrigen Abend zum Beispiel, da waren Mädels, mit denen geht das ganz hervorragend. Einer sagt was, der nächste ergänzt es irgendwie und los gehts.

Oder früher bei der Arbeit. Da hatten wir das fast jeden Tag. Nach sieben Stunden Keulerei wurde die letzte halbe Dienststunde immer wegen Durchgeknalltseins durchgekichert.

Schade, dass ich jetzt ein Einzelbüro habe. Irgendwie.

Ach. Schön.

Ein Sommerabend, sehr leckeres Essen, sehr nette Leute, sehr leckerer Wein, draußen sitzen und bis spät in die Nacht quatschen.

Besser gehts nicht.

Fotosafari

Das Unterholz hat sich heute am guten Wetter erfreut und ist auf Fotosafari gegangen. Weil nämlich die neue Kamera ausprobiert werden musste. Ob die auch was taugt und so.

Hier mal ein paar Eindrücke aus unserem wunderschönen Heimattierpark, dem mit ohne exotische Tiere:

Hier noch ein Bilderrätsel:

Mitsamt Lösung:

Nichts Neues

Übrigens, bei denen hier gibts noch keine neuen Nachrichten. Der arme Mann weilt noch in stationärer Versorgung, zuhause möchte man ihn nicht, „verkeimt“ wie er ist und ein Pflegeheimplatz wird von Seiten der Familie abgelehnt weil zu teuer.

Kurzzeitpflege wäre eine finanziell durchhaltbare Kompromiss-Lösung, aber da einen Platz zu finden, auf die Schnelle in der Urlaubszeit, das ist auch nicht ganz so einfach.

Ein gemeines Dilemma.

saturday

Ruhe. Zeit. Sonne. Wärme. Gemütliches Frühstück mit der Zeitung über den ganzen Tisch.

Vielleicht Zoo? Vielleicht spazierengehen? Vielleicht Stadt? Mal sehen.

Heute abend dann Einladung zu lieben Menschen. (Retroabend mit Wurstebrei und Mettigel ;-) )

Ich freue mich sehrsehr.

sprachlos

Ich brauche bald einen Schaumstoffprotektor auf meinen Schreibtisch. Weil ich doch so oft mit dem Kopf auf den Tisch haue. Vor lauter Unverständnis über das Verhalten anderer.

Für unterwegs darf es auch ein Beißkeil aus Silikon sein.

Wald: hineinrufen und herausschallen

Berichtet die Balkonistin gerade über die unverschämte Oma, die unverblümt eine Gratistrockneranschmeißung verlangte, so hatte ich heute das Vergnügen mit einer bissigen Angehörigen, die lautstark und im Hauptfoyer sich über eine Lappalie beschwerte. Nun gut, jeder blamiert sich so gut er kann, aber trotzdem.

Ich sach ma: Wir kümmern uns um alles. Um jeden Scheiß. Wir nehmen Hunde in Obhut, vermitteln auf Wunsch esoterische Seancen oder stochern für unsere Kunden im Badezimmerabfluss nach dem verlorenen Ring. Wir sammeln Liegengebliebenes, trösten, muntern auf, lassen notfalls gratis telefonieren und sind da und hören zu.

Aber auch nur dann, wenn man uns halbwegs freundlich behandelt. Halbwegs reicht ja schon. Klinik ist immer eine Ausnahmesituation, da ist man fahrig und nervös, aber ein kleines bisschen Anstand gehört sich auch da.

Also, fragt einfach lieb, tretet höflich und sachlich auf und Ihr bekommt alles was Ihr wollt.

Wenn Ihr aber das Keifen und Beissen anfang, dann sperren wir uns auch. Subtil. Das merkt Ihr dann gar nicht. Aber es wirkt.

[Und wir können auch non-verbal kommunizieren. Und durch Wände. Und nachts. So.]

Avancen

Ach, Du armer, armer Mitarbeiter meines Lieblingsimbisses, der Du Dich immer so freust, wenn ich komme.

Der Du mich anstrahlst, mich fragst, wie es mir geht und mir immer ein klein wenig mehr auf den Teller tust.

Der Du mir heute sogar einen liebevoll dekorierten Vorspeisenteller überreicht hast. Tomaten, Möhren, Salat und Oliven um die Vorspeisen herumdrapiert. Und mit Extra Brot.

Heute hab sogar noch eine Rose in Alufolie dazubekommen, überreicht mit einem sehr einnehmenden Lächeln und der Frage, wo ich denn wohnen würde.

Huch.

Schätzelein, Du Armer, da muss ich Dich enttäuschen. Mehr wie n bissken über-die Theke-lächeln is nich. Isch bin doch überaus glücklich vergeben.

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