Archiv für Februar 2008

Tatbestandskatalog

Am schönsten aus dem mir aus aktuellem Anlass vorliegenden StVO-Tatbestandskatalog finde ich: Parken nicht am rechten Fahrbahnrand (§12).

Das passiert, wenn man nicht auf dem rechten Weg unterwegs ist. Recht rechtlich ausgedrückt.

Fahrbahnrand, Rahrbahnfand,  Rahrfahnband, Bahrfahnrand, weg ist der Verstand. Und die Feierabendpommes auf dem Teller.

Post von der Versicherung

Freitags in Haftpflichtversicherungswarteschleifen zu hängen, um einer unberechtigten Doppelabbuchung zu entgehen, ist keine so feine Sache. Der einzige Lichtblick waren „Talk Talk“, die mir während der unzähligen Anrufweiterleitungen „Life´s what you make it“ vortrugen.

Der Grund meines Anrufes war ein Schreiben, aus dem die unberechtigte Annahme hervorging, dass im Unterholz gar nicht zusammengewohnt wird und daher auch keine gemeinsame Versicherung bestehen darf.

Nach diversen Runden einmal quer durch Heidelberg, dann durch Frankfurt, dann wieder durch Heidelberg stellte man fest, dass es eine kleine, unschuldige 9 in der ellenlangen Nummer nicht bis nach Heidelberg geschafft hatte.

Gut, ein pfiffiger Mitarbeiter hätte vielleicht nochmal einen Blick auf Namen oder Adresse geworfen, bevor so ein rückhaltloser Vorwurf geäußert wird. Aber nein, da sammer net druff aigrichtet, dasch dess mit dera Nummor nett passe tuut. A nai, desch gibt a schöns Schraibe und wir buchens Geldle erschamal ab.

inkognito

Frau Düne Sieben hat es am gestrigen Tag sehr treffend beschrieben: Was machen mit den ganzen, sensiblen, tagesaktuellen, nägelverbrennenden Dingen?

Meine Lösung: Ich erheitere Euch wirklich gerne, das nur ab sofort ein klein wenig passwortgeschützt. Für meine paranoide Unterholzseele.

Dinge, die man zwischen 20 und 30 getan haben muss

  • Mindestens ein großes Musikfestival besuchen und drei Tage im Schlick campen
  • Eine Großschlachterei besichtigen und dann eine gewisse Zeit auf Fleisch verzichten
  • Heimlich seine Cassetten von früher nochmal hören und dabei sentimental werden
  • Soviel Alkohol trinken, dass einem Hören und Sehen vergeht
  • Sich im Ausland so gut es geht blamieren
  • Sich freuen, dass die Pubertät zuende ist (oder dass sie zumindest ausschleicht…)

Glücksmoment

Ein solcher findet zum Beispiel dann statt, wenn man 18 frisch zubereitete Sushiröllchen, genug Ingwer, ein japanisches Bier und seine liebsten Lieblingsnachbarn um sich herum hat.

Geschützt: un.glaub.lich

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Allein die Brille wäre schon einen Beitrag wert.

Gestern sah ich übrigens im NDR eine dieser „Du-bist-zu-doof-zum-Wohnen-Shows“ und stolperte dabei über dieses, hier in der Bildmitte abgebildete Exemplar einer derart geschmacksarmen und verstylten Innenraumdesignerin, dass es mir glatt die Sprache verschlug. Zumal ich seitdem rätsele, ob es sich nicht doch um einen Mann gehandelt hat.

Best of 200

Auch aufgeschnappt, allerdings nicht in freier Wildbahn, sondern im Studi-VZ Sammelbecken der Kuriositäten:

Schakke-line, komm wech von die Regale, du Arsch

Schakke-line, mit die Pommes von Beckenrand!

Mach dem Mäh ma ei, Schakke-line!

Schakke-line, dem Omma is am Nasswerden, lass dem ma rein!

Schakke-line, nich mit den Käwinn sein Gameboy spielen!

Schakke-line, lech die Gabel wech, dat is ne Suppe!

Herzlich willkommen…

…auf meinem Schienbein, lieber Mückenstich! Du bist der erste in diesem Jahr. Ich freu mich. Ich werde Dich gut behandeln, werde Dich regelmäßig aufkratzen und ständig begutachten. Dass ich lange etwas von Dir habe. Ach, ist das schön, Jetzt kann der Sommer kommen. Und mit ihm Deine Cousinen und Cousins, die mit den dicken Flatschen oder die kleinen, unauffälligen, die kaum jucken.

Du jedenfalls bist ein ordentliches Jahresstartexemplar, fein gemacht.

Guri Eller

Ich frage mich ja gerade, warum diese Uri-Geller-the-next-Uri-Geller-Supershowartist-Megatricks-Blogs hier bei WordPress seit Wochen die Spitze belegen. Wer sich dafür wohl interessiert…?

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