Freitags in Haftpflichtversicherungswarteschleifen zu hängen, um einer unberechtigten Doppelabbuchung zu entgehen, ist keine so feine Sache. Der einzige Lichtblick waren „Talk Talk“, die mir während der unzähligen Anrufweiterleitungen „Life´s what you make it“ vortrugen.
Der Grund meines Anrufes war ein Schreiben, aus dem die unberechtigte Annahme hervorging, dass im Unterholz gar nicht zusammengewohnt wird und daher auch keine gemeinsame Versicherung bestehen darf.
Nach diversen Runden einmal quer durch Heidelberg, dann durch Frankfurt, dann wieder durch Heidelberg stellte man fest, dass es eine kleine, unschuldige 9 in der ellenlangen Nummer nicht bis nach Heidelberg geschafft hatte.
Gut, ein pfiffiger Mitarbeiter hätte vielleicht nochmal einen Blick auf Namen oder Adresse geworfen, bevor so ein rückhaltloser Vorwurf geäußert wird. Aber nein, da sammer net druff aigrichtet, dasch dess mit dera Nummor nett passe tuut. A nai, desch gibt a schöns Schraibe und wir buchens Geldle erschamal ab.
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